Die Suche nach dem Ariadnefaden

Wer sich für unternehmensspezifische Anwendungen durch das Labyrinth an SAP-Modulen, -Leistungen und -Konfiguration windet, braucht einen roten Faden.

Wenn er ans Frühjahr zurückdenkt, rinnt ihm der kalte Schweiß von den Schläfen. „Das war echt Nerven aufreibend“, denkt Peter Wohlfahrt. Es war Anfang April. Der IT-Leiter eines Hidden Champions der Fertigungsindustrie im Raum Heilbronn bekam von der Geschäftsleitung den Auftrag, für Vertrieb, Service, ECommerce und Marketing auch die modulare CRM-Software SAP Hybris zu evaluieren.. Das bereitete erst einmal eine schlaflose Nacht. Denn SAP Hybris läuft nur auf der neuen Datenbank SAP  HANA. Die Einführung der Unternehmenssoftware der Walldorfer Softwareschmiede vor gut sieben Jahren war schon ein ziemlicher Kraftakt. Peter Wohlfahrt schwante deshalb nichts Gutes.

Zwar hatte er gehofft, dass diesmal alles einfacher wird. „Run simple“ hat sich der international agierende Spezialist für Unternehmenssoftware auf die Fahnen geschrieben. Doch schon nach den ersten Telefonaten war Peter Wohlfahrt klar: Das wird noch viel schwieriger als vor sieben Jahren. Schon bei der Ablösung der Altsoftware durch die SAP ERP Software gab es verschiedene Ansprechpartner mit unterschiedlichen Lösungsansätzen. Und bei den SAP-Partnern, die Vorgaben, sich mit SAP Hybris gut auszukennen, konnte ihm keiner einleuchtend erklären, wie sich die Commerce-Plattform in die unternehmensspezifische IT-Architektur integrieren lässt und was sie alles zum Vorteil des Unternehmens leistet. Hauptsache, die Lizenz ist verkauft, so sein Eindruck.

Schon bei den Grundfragen schieden sich die Geister: Wie sieht es beispielsweise mit den Schnittstellen zu Non-SAP-Produkten aus? Gibt es eine einheitliche Benutzeroberfläche, auf der sich sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Marketing als auch die Kolleginnen und Kollegen im Service, Vertrieb und beim ECommerce zurechtfinden? Wie groß ist der Integrationsaufwand? Und wer ist Ansprechpartner bei Problemen? Und vor allem: Wie lassen sich HANA und Hybris mit welchem Aufwand unternehmensspezifisch auslegen? Darauf bekam Peter Wohlfahrt ganz unterschiedliche Antworten. Monatelang ging es wegen Detailfragen hin und her, ohne dass eine wirkliche Entscheidungsgrundlage gefunden werden konnte. Zu oft waren die Aussagen widersprüchlich, mit immer neuen Begrifflichkeiten versehen oder unverständlich.

„Run simple?“ Gefühlt klaffte für Peter Wohlfahrt zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine spürbare Lücke. Er hegte schon den Verdacht, dass hinter „Hybris“ Methode steckt: „Selbstüberschätzung, Hochmut, Vermessenheit“ übersetzt Wikipedia. In der griechischen Tragödie wurde Hybris als Auslöser für das Scheitern vieler Protagonisten verwendet. Keine guten Aussichten, die Implementierung von Hybris erfolgreich zu „rocken“. Da stand er nun, mitten im Labyrinth sich widersprechender Aussagen einerseits und verlockender Wege andererseits. Doch wie diese entwirren und den einen richtigen Weg finden, der passgenau auf die Unternehmensanforderungen hin zum Ziel führt? In seiner Verzweiflung wünschte er sich nichts sehnlicher als eine Ariadne. Die listige Tochter des kretischen Herrschers Minos in der griechischen Mythologie reichte Theseus einen roten Wollfaden, damit er nach dem Kampf mit dem Minotaurus aus dem Labyrinth wieder herausfindet.

Anfang Juli kam dann aber doch die Rettung aus der ausweglosen Lage. Die Spezialisten von ALL ABOUT IT (AAIT) lotsten ihn durch das Geflecht an Lösungen, Partnern, Leistungen und anwendungsspezifischen Konfigurationen und boten im Interesse des Unternehmens nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen an Aus der „ersten Wegweisung“ ist mittlerweile eine kontinuierliche Zusammenarbeit geworden, die Peter Wohlfahrt zu schätzen weiß. Denn die Profis der AAIT kennen die Leistungsfähigkeit der SAP-Systeme. Sie denken gesamtheitlich und sind in der Lage, aus dem breiten Repertoire gezielt Lösungen anzubieten, die den unternehmensspezifischen Anforderungen gerecht werden.

Seitdem ist Peter Wohlfahrt nicht mehr im Stress. Gelassen legt er ein ums andere Mal der Geschäftsleitung qualifizierte Entscheidungsgrundlagen vor.